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Ortsteil Frohnau
Frohnau wurde erst von 1908-10 von der "Berliner Terrain-Centrale" angelegt, die von dem reichen oberschlesischen Fürsten Guido Graf Henckel Fürst von Donnersmarck (1830 - 1916) beherrscht wurde. Die Gesellschaft kaufte 1907 Waldgelände von der Familie von Veltheim in Schönfließ und gründete eine Villenkolonie unter der werbewirksamen Bezeichnung "Gartenstadt Frohnau" nach einem Bebauungsplan der Städtebauprofessoren. Die sich anschließende Ausschreibung gewann der Entwurf von Joseph Brix und Felix Genzmer, wonach man Straßen anlegte und das Gelände parzellierte. Am 1. Mai 1910 feierte man schließlich die Einweihung des Ortes, jedoch wurden bis 1914 nur wenig Häuser errichtet.
Kommunalrechtlich war Frohnau zuerst ein Teil des Gutsbezirks Stolpe und bildete seit Juli 1910 einen eigenen Gutsbezirk. 1917 trennte man den nördlichen Teil als weiteren Gutsbezirk "Kaiserlich Frohnau" ab. Jedoch wurde die Trennung nicht praktisch vollzogen, da mit der Revolution von 1918 die Gutsbezirke aufgelöst wurden. Am 1. Oktober 1920 wurde Frohnau gegen den Widerstand seiner steuerkräftigen Bewohner in die Großgemeinde Berlin eingegliedert und bildet seitdem einen Ortsteil des Bezirks Reinickendorf. Am 22. April 1945 besetzten die sowjetischen Truppen den Ortsteil. Vom 12. August 1945 bis zum 2. Oktober 1990 gehörte dieser zum Französischen Sektor von (West-) Berlin
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BILDERGALERIEN REINICKENDORF |
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