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Ortsteil Wittenau
Wittenau, ursprünglich Dalldorf, bestand in seiner Anfangszeit (erstmalige Nennung 1322) fast ausschließlich aus Wald und Heideland. Erste Einwohnerzahl gegen 1734 ist mit 124 benannt, die bis zur Eingemeindung nach Berlin 1920 auf 10.203 wuchs.
1905 wurde Dalldorf nach dem damaligen Amtsvorsteher Peter Witte in Wittenau umbenannt, nach dem auch die Grundschule benannt wurde, um dadurch dem negativ wirkenden Zusammenhang mit der 1877/79 errichteten Nervenheilanstalt, der heutigen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (im Volksmund: Bonnys Ranch), zu entrinnen.
Ein erheblicher Entwicklungsschritt Wittenaus ergab sich durch den Bau der Eisenbahn nach Oranienburg (Nordbahn) und Kremmen (Kremmener Bahn), da nun an beiden Ortsenden eine Bahnanbindung bestand.
Die Dorfkirche auf dem Dorfanger ist seit ihrer Errichtung Ende des 15. Jahrhundert im Aussehen fast unverändert geblieben.
Auf der ca. 200 Morgen großen Fläche der "Dalldorfer Heide" nahe der Tegeler Feldmark entstand 1899/1900 eine Werkssiedlung der Fa. Borsig, Borsigwalde.
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BILDERGALERIEN REINICKENDORF |
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