Meistersaal im Borsigturm
PROGRAMMÜBERSICHT HERBST 2009
PREMIERE – NEUE INSZENIERUNG IM BORSIGTURM
“ZWIEBELN, KUNST UND KUTSCHERGLÜCK”
Ein heiteres Alt-Berliner Schauspiel mit Musik
Renate Geißler und Klaus Gehrke,
am Fortepiano Irene Wittermann
Berlin im Jahr 1900:
Im Hause des Grafen Finkenbach herrscht große Aufregung, der "Gnädige Herr" hat
Geburtstag. Köchin Anna (Renate Geißler) möchte aus diesem Anlass ein Ständchen
einstudieren und Kutscher Gustav (Klaus Gehrke) soll dabei mitmachen. Während der
turbulenten Vorbereitungen auf das Fest versucht Anna, den Gustav
mit vielerlei Verlockungen dazu zu bewegen …
Dies führt zu einigen vergnüglichen Katastrophen, heiteren Missgeschicken
und privaten Verwicklungen. Denn der Gustav, der könnte ihr schon gefallen...
Lassen Sie sich in „unserer heutigen Allgemeinen Krise“ von unserem urkomischen
Dienstbotenpaar mit Berliner Witz und Schnauze, Situationskomik und vielen
beliebten Melodien in die so genannte „gute alte Zeit“ entführen.
Erleben Sie unser beliebtes Alt-Berliner Schauspiel in der neuen Regiefassung
von Hartmut Ostrowsky.
Premiere 20.09.2009, 18 Uhr
Vorstellungen
04.10., 22.11., 13.12.2009, jeweils 16 Uhr
23.10. & 05.11. 2009, jeweils 20 Uhr
Matinee am 20.12.2009, 11 Uhr
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“BIST DU AUF DEM WEG ZU MIR”
Frauenporträts in Liedern und Lyrik
von und mit Mike-Martin Robacki,
musikalisch arrangiert und begleitet von Petko Datschew;
und Bildern der Malerin Ada Kim.
Mike-Martin Robacki singt und erzählt aus dem Leben von Frauen.
Vom verträumten Mädchen am Feldrand,
von der Besucherin in Klärchens Ballhaus, die auf ihre Große Liebe wartet,
oder von der Berlinerin, die "viel zu ville Jefühle für ihr kleenet Herze" hat.
Animiert von Frauenporträts der Malerin Ada Kim
schaut er als Mann durch die Augen dieser Frauen in deren Leben hinaus.
Seine Lieder laden zu einem einfühlsamen Streifzug durch verschiedenste
Gärten der weiblichen Seele.
Arrangiert wurden die Lieder von Petko Datschew, der als Musiker und Komponist
mit Horst Krüger, Barbara Kellerbauer oder an der Distel gearbeitet hat.
Er begleitet Mike-Martin Robacki am Flügel, auf dem Akkordeon,
der Querflöte und dem Saxophon.
27.09. & 11.10.2009, jeweils 18 Uhr
30.10. & 20.11.2009, jeweils 20 Uhr
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“DAS GLÜCK IST EINE LEICHTE DIRNE”
Ein Abend mit Liedern und Texten von Heinrich Heine
mit Angelika Neutschel, Renate Geißler
und Irene Wittermann (Klavier).
Starke Frauen und starke Texte, die klingen, als seien sie heute geschrieben.
Heine vereint schwermütiges Gefühl mit witzig-pointierter Ironie, die das Leben
leichter ertragen läßt.
Seine Texte wurden für dieses Programm von Manfred Schmitz
und Henry Krtschill modern, aber stimmig interpretiert.
01.10.2009, 20 Uhr
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„LIEBESGRÜSSE AUS MOSKAU“
Eine musikalische Reise mit dem
Duo „Karussell“ - Oxana Faller (Domra) & Dmitrij Faller (Bajan)
Die beiden in Russland geborenen Musiker führen das Publikum
durch verschiedene Epochen und Kulturkreise der Musikgeschichte.
Ihre virtuos gespielten Instrumente: die Domra, ein altes russisches Zupfinstrument
und das Bajan, ein Knopf-Akkordeon zaubern für unsere Ohren selten
gehörte Klänge - anrührend, reizvoll fremd und eigenwillig schön.
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“VON DER LIEB UND VON DER TREU”
Deutsche Volksweisen aus “Des Knaben Wunderhorn” vorgetragen
von Angelika Neutschel, Renate Geißler und Irene Wittermann (Klavier).
Niemand, der sich der Romantik der alten Melodien verschließen kann, die von Lieb und
Treu, vom Trinken und Tanzen, Lachen und Weinen erzählen. Anrührendes, Deftiges und
Frivoles liegt nah beieinander und wird durch Texte von H. Heine und W. Busch ergänzt.
Konzert durch die Jahreszeiten mit
Angelika Neutschel, Tanja Schwarze (Violine) und Irene Wittermann (Klavier)
Erich Kästners Gedichtzyklus: “Die 13 Monate”, geschrieben für Städter, die ihm schon
damals den natürlichen Jahreszyklen entwöhnt schienen, steht im Mittelpunkt dieses
Programms. Die Künstlerinnen charakterisieren den Kanon der Monate, der dem Leben
gleicht. Die begleitende Musik atmet den Geist der Jahreszeiten und macht
dieses Programm zu einem anrührenden Erlebnis.
08.11.2009, 16 Uhr
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”VENEZIA”
Eine szenische Lesung mit Simone Petschke.
Steigen Sie ein in die Gondel und begleiten Sie “Kalypso” auf eine literarische Reise nach
Venedig. In der Stadt der tausend Brücken und Mysterien begegnen dem Gast in
jahrhunderte alten Palästen, engen Gassen und auf imposanten Plätzen
vielerlei Geheimnisse, die an jeder Ecke auf ihn lauern.
Lassen Sie sich vom morbiden Charme Venedigs verzaubern in Texten von
Nitzsche, Rilke, Goethe, Casanova und vielen anderen mehr ...
15.11.2009, 16 Uhr
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„ABER NUN BIN ICH DRAN“
Lieder, Geschichten und Satire zur Lage
mit Angelika Neutschel und Irene Wittermann (Klavier).
Zu hören sind Texte und Geschichten von u. a. Gisela Steineckert, Theodor Storm, Wilhelm
Busch und Kompositionen von Manfred Schmitz.
Diese Lieder über das Lieben, das Miteinanderleben, über Lebensvorstellungen, die man
mal hatte und was von all dem noch übrig ist – werden mit dem Mut, große Gefühle zu
beschreiben, Verletzlichkeiten einzugestehen und mit einer
kleinen selbstironischen Nuance vorgetragen.
27.11.2009, 20 Uhr
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Borsigturm – Die neue Location in dem bekannten Berliner Industriedenkmal
Erstmals steht der Borsigturm mit der 2-geschossigen Lounge in der Turmspitze
und dem Festsaal im Erdgeschoss als exklusiver Ort für vielfältige Veranstaltungen
bereit.
Die Lounge bietet mit dem„Stern-Saal“ im 10. OG und dem Konferenzraum „Rotunde“
im 11. OG ein architektonisch reizvolles Ambiente auf 60 Meter Höhe mit
Panoramablick über die Stadt. Gesamtkapazität 200 Personen.
Der Festsaal „Meistersaal“ im Erdgeschoss verbindet charmante Industriearchitektur
mit moderner technischer Ausstattung. Gesamtkapazität 300 Personen.
Die Räume sind geeignet für Tagungen, Konferenzen, Präsentationen, Privat- und
Firmenfeiern, Hochzeiten, sowie kulturelle Veranstaltungen.
Geschichte:
Mit dem Borsigturm erhielt Berlin 1922 sein erstes Hochhaus auf dem Firmengelände
der Tegeler Borsigwerke. Die beengten Platzverhältnisse auf dem Werksgelände
sollen den Anstoß zum Turmbau gegeben haben. Der Turm entstand als
Stahlskelettbau, dessen Fassaden aus Backstein gemauert sind. Architekt dieses
ersten Berliner Hochhauses war Eugen Schmohl, der wenig später auch das
Ullsteinhaus in Tempelhof baute. Schnell wurde der Turm, der als Bürogebäude
genutzt wurde, zum Wahrzeichen der Borsigwerke. In den 1970er und 1990er Jahren
wurde er renoviert und weiter als Bürogebäude genutzt. Das Innere war für Besucher
bisher nicht zugänglich.
Festliche Einweihung der neuen Veranstaltungsräume
Am 26.04.2009 wurde der neue entstandene Festsaal im Erdgeschoss des
Borsigturmes feierlich auf den Namen MEISTERSAAL getauft.
Unter Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura wurde von dem
Vorsitzenden der Initiative Reinickendorf e.V. Gerhard Grothe und Mitgliedern der
Bezirksverordnetenversammlung die Taufurkunde an den Geschäftsführer der
Betreiber GmbH, den bekannten Berliner Immobilienauktionator Mark Karhausen
übergeben. Als Taufpaten waren Gerd Lorenz, als Vertreter des Eigentümers
(Windsor Real Estate AG) und die beliebte Berliner Schauspielerin Barbara Schöne
vor Ort.
Ein reges Publikumsinteresse fand neben der Besichtigung der interessanten
Räumlichkeiten auch das abwechslungsreiche Festprogramm im Meistersaal, das
von dem Vortrag „Der legendäre Borsigturm“, über Kostproben aus den künftigen
künstlerischen Programmen bis hin zu Jazz- & Blues Musik mit dem jungen
„Borsigturm-Quartett“ reichte.
Erstes Herbstprogramm im BORSIGTURM
Wir möchten das Publikum einladen, unseren neuen Veranstaltungsort zu entdecken!
Das Künstler-Ensemble und die Mitarbeiter des Theaterbetriebes „Meistersaal am
Potsdamer Platz“ (bis Ende 2008 dort beheimatet), stellen ihren neuen Spielort im
BORSIGTURM vor.
Saisonstart mit der Premiere der Neuinszenierung unseres Alt-Berliner
Schauspiels „Zwiebeln, Kunst und Kutscherglück“ am 20.09.2009, 18 Uhr
Jeweils eine Stunde vor den Vorstellungen können die Gäste im „Sternsaal“ in der
Turmspitze kleine kulinarische Genüsse und einen wunderschönen Panoramablick
über Berlin genießen. Die Theatervorstellungen finden im „Meistersaal“ statt.
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